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Gold zählt zu den wertvollsten Edelmetallen. Mit dem Symbol Au ausgestattet ist es ein chemisches Element und zugleich ein Übergangsmetall. Gold lässt sich mit vielen Metallen sehr leicht legieren. Es ist schwerer als Eisen und lässt sich problemlos verarbeiten. Das Edelmetall kann ohne große Schwierigkeiten zu Blattgold geschlagen und zu dünnen Folien verarbeitet werden.
Gold ist ein seltenes Metall, auf 1000 Tonnen Gestein kommen nur rund 4 Gramm Gold. Dank der modernen Fördermöglichkeiten hat sich die Ausbeute im Vergleich zu den Tausenden von Jahren zuvor sehr stark erhöht. Wurden im 19. Jahrhundert nur etwa 26 Tonnen ans Tageslicht gebracht, so beträgt die weltweite Förderung heute etwa 2600 Tonnen. In Südafrika wird das Gold aus einer Tiefe von nahezu 4000 Metern gefördert.
Das Wort „Gold“ ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „glänzend, gelb“. Das Gold ist den Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt. Ein sehr bekanntes aus Gold gefertigtes Artefakt ist zum Beispiel die Himmelsscheibe von Nebra. Während das kostbare Edelmetall lange Zeit zur Herstellung von Schmuck und rituellen Gegenständen verwendet wurde, erfand man im 6. Jahrhundert vor der Zeitrechnung die Goldmünze, die später Jahrtausende als Währung diente. Diesbezüglich war Gold ein begehrtes Zahlungsmittel, und auch heute noch fungiert das Edelmetall als stabile Geldanlage. Dennoch gelangen heutzutage rund 85 Prozent des geförderten Goldes in die Schmuckproduktion. Etwa 12 Prozent finden in der Industrie Verwendung, vor allem in der Mikroelektronik zur Herstellung von elektronischen Schaltkreisen. Nur etwa 3 Prozent liegt in Form von Barren als Geldanlage in den Tresoren.